Einführung

Es begann am 1. Juli 1976 mit der Johannes-Hesselhuis-Stiftung. Im Erdgeschoss war die Geschichte von Kaffee, Tee und Tabak zu sehen. Im ersten Stock wurde das Naturmuseum eingerichtet und im Dachgeschoss des Gebäudes fanden die Kultuerrieder Ausstellungen statt. In dreißig Jahren kamen weitere Gebäude mit mehr Sammlungen hinzu. Die Organisation wuchs mit mehr und mehr Freiwilligen und Angestellten (ca. 170). Das Kultuerried (2001) und das Natuurmuseum (2005) fusionierten mit dem Museum zur Stichting Museum Joure. Die Sammlung der Abteilung Natur wurde 2011 an Mar en Klif in Oudemirdum gespendet, das bald das Naturzentrum der Gemeinde De Friese Meren sein wird. Das Friesische Graphikmuseum ist in den Mauern des Museums untergebracht.

Das Hauptziel des Museum Joure lässt sich wie folgt beschreiben

Das Museum Joure möchte einem breiten Publikum auf attraktive und qualitativ hochwertige Weise die handwerklichen und industriellen Aktivitäten vorstellen, die Joure um 1900 aufblühen ließen. Besonderes Augenmerk wird auf die Geschichte von Douwe Egberts und die Geschichte der friesischen Glocken gelegt. Daran anknüpfend will sie auch ein Wissenszentrum im Bereich des Handwerks sein.
Das im Zentrum von Joure gelegene Museum Joure strebt danach, ein Treffpunkt der Kultur zu sein. Auf diese Weise will das Museum im Herzen der Gesellschaft stehen und für alle zugänglich sein.

Das Museum Joure besteht aus den folgenden Abteilungen

Histoarysk Wurkferbân Skarsterlân (HWS) befasst sich mit der Geschichte der ehemaligen Gemeinde Skarsterlân. Auf dem Dachboden des Johannes-Hessel-Lagers wurde ein Studienraum eingerichtet, in dem die reiche Geschichte erforscht werden kann. Die Arbeitsgruppe besteht aus Freiwilligen aus den verschiedenen Dörfern.
HWS gibt die Zeitschrift 'Ut eigen gea' mit Artikeln über die Geschichte von Skarsterlân heraus. Die begeisterte Gruppe macht Ausstellungen zu historischen Themen wie dem Jouster Toer und der Midstraat. Sie führen Gespräche mit älteren Einwohnern von Skarsterlân, die noch viel über die Vergangenheit erzählen können. Wenn Menschen ihre Geschichte erzählen möchten, können sie sich an das Museum Joure wenden. Auch altes Fotomaterial und historische Dokumente sind willkommen.

Das Friesische Graphische Museum (FGM) ist in der Metaalwarenfabriek Keverling untergebracht.
Eine Druckerei, in der noch auf alten Maschinen gedruckt wird. Die Tinte ist frisch und man kann sie riechen. Die Freiwilligen sind wöchentlich mit Lesezeichen, schönen Plakaten, Broschüren und Vorführungen (nach Vereinbarung) beschäftigt. Ein lebendiger Teil des Museums, zumal hier wechselnde Ausstellungen über die Druckkunst zu sehen sind.

Historische Sammlung
Das Museum Joure ist seit 2000 ein eingetragenes Museum. Eine wichtige Voraussetzung ist die Registrierung der Grunddaten aller Objekte, möglichst mit Foto, im automatisierten Registrierungssystem Adlib. Neben der Registrierung der Sammlung ist die Dokumentation der kulturgeschichtlichen Forschung an den Objekten in Adlib eine wichtige Aufgabe der Kuratoren.
Die Bewahrung und Verwaltung der Sammlung ist ebenfalls eine wichtige Aufgabe des Museums. Messungen von Temperatur, Licht und Feuchtigkeit zeigen, dass Verbesserungen des Klimas notwendig sind, um eine Verschlechterung der Sammlung zu verhindern.

Bildung

Bildung ist ein wichtiger sozialer Teil des Museums. Das Museum konzentriert sich auf die Grundschulbildung und bietet Unterrichtsprogramme in Ausstellungen an. Davon wird immer mehr Gebrauch gemacht.
Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit beiden Schulen im Sekundarschulbereich in Joure. Vor allem die Abteilungen Historische Sammlung und Kultur spielen dabei eine wichtige Rolle, indem sie Programme anbieten, die sich an diese Zielgruppe richten. Im Rahmen des CKV werden in der kommenden Periode weitere Investitionen in die Beziehung zwischen dem Museum und der Sekundarschulbildung getätigt. Um dieses Ziel zu erreichen, werden auch Studierende des Pabo und des Kurses Kulturelle Sozialpädagogik eingesetzt, um zu diesen Entwicklungen beizutragen.

Museumsshop 'Der weisse Ochse

Der "Weiße Ochse" wird in Joure und Umgebung immer mehr zu einem Begriff. Vor allem die persönliche Ansprache der begeisterten Freiwilligen trägt positiv zum Verkaufsergebnis bei. Eines der schönsten Komplimente, die De Witte Os von einem Besucher erhalten hat, ist das folgende:

Es ist wie eine Zeitreise in die Vergangenheit, wenn man den Laden betritt. Zuerst geht man die moderne Einkaufsstraße entlang, und wenn man in 'De Witte Os' ist, schmeckt man die Atmosphäre der Zeit um 1900. Der Laden ist wunderschön und stilvoll dekoriert, die Preise schießen nicht in die Höhe und die sehr hilfsbereiten Kellner sind angemessen gekleidet.

Das Kaffee- und Teehaus
Seit der Renovierung im Jahr 2001 läuft das Kaffee- und Teehaus auf Hochtouren. Eine begeisterte Gruppe von Freiwilligen sorgt dafür, dass das Kaffeehaus das ganze Jahr über an allen Tagen der Woche geöffnet ist. Der Besucher findet immer ein offenes Ohr und ist von viel Aufmerksamkeit umgeben. Natürlich servieren die Leute im Kaffeehaus eine schöne frisch gebrühte Tasse Kaffee oder Tee, einen braunen Kuchen oder ein frisches Gebäck vom Bäcker. Der Besucher fühlt sich in der Zeit zurückversetzt... Im Sommer ist die Terrasse sehr beliebt. Die majestätische Kastanie bildet einen natürlichen Sonnenschirm, unter dem Sie sich entspannen können.

Museumsregister

Das Museum Joure ist ein eingetragenes Museum. Als Qualitätsgarantie muss das Museum die Anforderungen des niederländischen Museumsregisters erfüllen, was durch seine Aufnahme in dieses Register belegt wird.

ANBI - Einrichtung

Das Museum Joure ist bei den Steuerbehörden als ANBI-Institution registriert.

Vorstand

Lesen Sie hier über den Vorstand, Jahresberichte und Richtlinien.