Margaret Breukink spricht über Kaffee, Tee und Schokolade

Kaffee- und Teetrinken sind weltweit gleichzeitig Gewohnheiten und Rituale. Einmal als Luxus in Europa eingeführt, sind diese Getränke nur noch für die reiche Elite erschwinglich. Heutzutage sind sie beliebte Getränke, die bei einem breiten Publikum beliebt sind. Möchten Sie wissen, was die Geschichte dieser Sache ist? Kommen Sie dann am 6. Oktober um 15 Uhr zu Margaret Breukinks Vortrag. Sie wird über die Geschichte von Kaffee, Tee und Schokolade sprechen. Der Eintrittspreis beträgt 7,50 € pro Person, einschließlich einer Tasse Kaffee/Tee und Eintritt ins Museum.

Tipp: Kombination mit der Ausstellung Die Kunst des Genusses

Der Vortrag von Margaret Breuking findet im Rahmen der temporären Themenausstellung "Die Kunst des Genießens" statt, die sich mit der Einführung von Kaffee, Tee und Tabak in Europa befasst. Die Kombination des Vortrags mit einem Besuch dieser Ausstellung ist natürlich sehr zu empfehlen! Es ist sinnvoll, die Ausstellung vor dem Vortrag zu planen und nicht danach (wegen der Sperrstunde von 17.00 Uhr).

Kaffee, Tee und Schokolade

Margaret Breukink entführt Sie in die Welt von Tee, Kaffee und Schokolade. Die Teekultur hat ihren Ursprung im 17. Jahrhundert in den Händen der Vereinigten Ostindischen Kompanie (VOC). Denn es waren die Niederländer, die den Tee erstmals als Verpackungsmaterial in ihren Schiffen nach Europa brachten. Im 18. Jahrhundert wurde Tee als Anregungsmittel zum Lieblingsgetränk der Elite. Bei Empfängen zeigten sie ihre Porzellan- und Silberteeutensilien auf speziellen Teetischen. Mit der Zeit wurde Tee zu einem beliebten Getränk, was den Bierbrauern manchmal Probleme bereitete (Bier war einst das Lieblingsgetränk des Volkes).

Kaffeetrinken ist weltweit eine Gewohnheit und ein Ritual zugleich. Ausdrücke wie "Muntermacher", "Tasse Komfort" und "eine Tasse aufrecht" beziehen sich auf die anregende Wirkung von Kaffee. Ab 1700 eroberten die Kaffeesalons ganz Europa. Kaffeetrinken wurde für die Herren aus dem wohlhabenden Bürgertum, die sich im Kaffeehaus trafen, zu einer eleganten Mode.

Die Schokolade wird von Mexiko nach Spanien eingeführt, wo sie mit Honig, Zucker und Gewürzen gesüßt wird. Im 18. Jahrhundert war das Trinken einer Tasse 'chocolat chaud' am Hofe Ludwigs XV. große Mode. Schokolade bleibt lange Zeit ein Luxusprodukt, aber heutzutage gehen rund um Sankt Nikolaus etwa 25 Millionen Schokoladenbriefe über den Ladentisch. Der Dichter-Dominee Peter de Génestet sagte es vor anderthalb Jahrhunderten: "Ich würde meinen Namen lieber in Schokolade als in Druckschrift sehen!